…. bedeutet so viel wie Willkommen in Kalani 🙂 Aber erstmal möchte ich dieses wundervolle Bild was ich vom Flugzeug aus geschossen hab mit euch teilen. Es zeigt Honolulu von oben, einfach unglaublich schön!

Soooo aber jetzt endlich zu Kalani 🙂 ich bin jetzt eine Woch hier, aber es fühlt sich an als wäre ich schon einen Monat hier!! Ich hatte erstmal 4 freie Tage und dann 4 Arbeitstage. Mein normaler Wochenablauf für die kommenden Monate wird sein, Montag bis Donnerstag Arbeit und Freitag bis Sonntag frei!! (Also WICHTIG für alle die gerne mit mir skypen würden, am Wochenende ist es am besten und die Zeitverschiebung ist minus 12 Stunden!!) Hier ist alles wirklich sehr geregelt… Frühstück von 7:30 bis 8:30, Mittag von 12:00 bis 1:00 und Abendbrot von 18:00 bis 19:00. Obst und Toast kann man rund um die Uhr in der Lanai finden. Die Lanai ist unser Essensort, eine große Outdoorhalle mit Tischen und Stühlen, wo alle sich zum Essen treffen und man immer tolle Gespräche hat! Aber zum outdoor… hier ist sowieso alles outdoor. Was ich damit meine… eigentlich haben wir keine Fenster hier, d.h. auch in dem Raum in dem ich bin gibt es zwei Fensteröffnungen, aber davor sind nur Fliegennetzte, damit die Mücken nicht reinkommen. Ich muss aber sagen das ist ganz wunderbar!! Egal ob im Zimmer, im Bad, bei Essen oder in unseren 3 großen Yogahallen, überall hat man immer frischen Wind und Vogelgezwitscher 🙂
Jetzt erstmal ein paar Fotos, damit ihr euch meinen Alltag besser vorstellen könnt:

Also das ist mein Zimmer ^^, das Bett mit der rosa Decke ist meins, ein sehr gemütliches Bett muss ich sagen!! Ich bin auch total glücklich mit meiner Mitbewohnerin 🙂 Ihr Name ist Beth und sie ist 52 😀 aber sie ist ansonsten alles andere als 52!! Sie hat mir total geholfen mich hier wie Zuhause zu fühlen und mich zurecht zu finden! Sie ist großartig und es wird mir bestimmt nicht langweilig werden mit ihr :D:D Ich werd voraussichtlich die kompletten 3 Monate mit Ihr verbringen, außer ich finde noch jemand anderen, mit dem ich lieber zusammen leben möchte. Aber die meisten sind eh in einem Zelt…. Ich muss sagen ich bin super froh im Loft zu sein, ich hab das Badezimmer gleich nebenan, hier sind keine Mücken und ich bin ganz bestimmt immer trocken!! Denn das ist ein riesen Thema, hier regnet es super viel!! Der Regen ist auch meistens so ein starken Tropenregen, bei dem nix trocken bleibt…. aber deswegen haben wir auch alles so super schön grün 🙂 Und bei Thema grün sind wir auch schon bei meiner Arbeit angekommen:

Hier seiht man einen Ausschnitt von unseren Pfanzen, die wir so verpflanzen 😀 Das rechte Zelt im Hintergrund ist unser Treffpunkt. Jeden Mogen beginnen wir den Tag immer erstmal mit 4 hawaiiianischen Liedern, die wir gemeinsam singen. Danach kann jeder der möchte 5 Dinge aufzählen für die er dankbar ist, das ist eine tolle Art seinen Tag zu starten und fördert die Gemeinschaft 🙂 Danach wird der Tagesablauf besprochen und wir laden die Tracks mit allen Geräten voll, die wir den tag über brauchen.

Das ist Barcus mein Chef 🙂 ein ganz wundervoller Mensch, der nicht nur total viel Wissen über Pflanzen und Gärtner hat und dieses jeden Tag mit uns teilt, er hat auch eine tolle Art Mensch zu motivieren. Er hat übrigens Interior Design gelernt bevor er zum Landschaftgärtner wurde 😀 wir beide hatte da schon einiges zu quatschen!! Ansonsten sind wir zur Zeit eine große Truppe von ca. 15 Leuten, die meisten Fauen, gemischtes Alter.

Das ist die Truppe mit der ich heute gearbeitet habe. Gärtner hier in Kalani bedeutet eine ganze Menge Laub bewegen, denn wie ich früher schon mal geschrieben habe, Immergrün – Immer Laub 😀 und Unkraut beseitigen, da hier super fruchtbare Vulkanerde ist und es ohne Ende regnet wächst alles auch ohne Ende…. Im besonderen haben wir einige Baumsorten, die aus Versehen eingeführt wurden und die einheimischen Pflanzen bedrohen und die gilt es zu beseitigen. Am Dienstag hieß es deswegen Bäume fällen… es ist echt unglaublich welche Mengen wir bewegt haben, wir hatten glaub ich 20 Trackladungen. Ich allein hab schon glaub ich mindestens 60 Bäume gefällt mit einen Stamm von Arm- bis Beindicke und einer Höhe bis zu 6 Meter :D:D Ich muss sagen das hat echt Spaß gemacht, denn die Herausforderung bestannt darin, in den Dschungel zu klettern und auf Unmengen von alten verrottenden Baumstämmen überwachsen von Unmengen von Unkraut irgendwie Halt zu finden, um mit der Handsäge den Bäumen zu leide zu rücken! Am Ende hat man, wenn man nicht wusste wie es Vorher aussah, noch nicht mal gesehen das etwas fehlt, weil immer noch so viele Pflanzen da waren…. Die Natur hier ist ganz anders als in Deutschland und dementsprechend auch das Gärtner! Heute und Gestern haben wir dann Beete angelegt und Pflanzen gepflanzt 🙂 Es ist echt anstrengende körperliche Arbeit, ich hab immerzu Hunger, aber es macht nur total viel Spaß 🙂
Hier noch ein paar Fotos von der Tour die ich gestern gemacht hab, um den Lavaflow zu sehen:

Es war ein wundervolles Bild, die tietschwarze Lava mit all ein hellgrünen Franbüscheln durchsetzt!

Das ist eins der wenigen Häuser die nicht von der Lava zerstört wurden, die erst letzten Winter dieses gesamte Gebiet 15 km von Kalani entfernt überdeckt hat. Dabei wurde ein großes Dorf und einer der beliebtesten Strände der Gegend durch eine dicke Lavaschicht ersetzt. Nachdem wir eine Weile durch das Lavafeld gelaufen sind kamen wir zu einer Plattform, von der man den aktuellen Lavastrom sehen kann. Allerdings mussten wir waren, bis es dunkel wird, um das rote Leuchten zu sehen.

Allerdings war nicht viel mehr zu sehen… Das rote Leuchten war schon beeindruckend, aber leider sehr weit weg. In den nächsten Monaten werde ich auf jeden fall eine Tour zu buchen, wo man bis zur Lava geht und dann kann ich euch bessere Fotos zeigen 🙂 Ansonten hab ich schon 3 Tanzkurse gemacht, wovon Bauchtanz der Beste war (werd ich auch am Sonntag wieder hin gehen), zu Yoga und Hula bin ich noch nicht gekommen…. aber ich bin ja auch erst eine Woche hier… unvorstellbar!



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