Hey ihr Lieben in Europa 🙂 oder wo auch immer das Leben auch hinverschlagen hat…

 

jetzt ist es nicht mal mehr einen Monat, bis ich wieder Zuhause bin. 6 Tage muss ich noch arbeiten, 2 diese Woche und 4 nächste Woche. Darauf folgen 2 Wochen Urlaub mit Mutti und darauf freue ich mich schon riesig!!!!!!!!!!!!!! Ich merke, dass ich jetzt langsam wieder bereit bin zurück zu kommen. Einige von euch wird das sicher verwundern, denn meine Berichte sind fast immer rosarot 😉 und so muss ich auch sagen vom Reisen, Urlaub machen, Natur genießen und fremde Speisen kennen lernen, kann man glaub ich gar nicht genug bekommen.

 

Doch vom Leben in einer Gemeinschaft und vorallem in Amerika!!! Hier in Kalani zu leben ist wie in einer Schnellläuferklasse für Toleranz anderen Menschen gegenüber zu sein. Die Lebensgeschichten hier sind komplex wie ich es nie zuvor erlebt habe. Es gibt ein unendliches Hin und Her in der Gruppe: Wer mit wem? Homosexuell, Bisexuell, die wahre Liebe? Beste Freund – Feinde fürs Leben… Ich fühle mich wie in einem Film über ein Feriencamp für Erwachsene 😀 😀 Doch eins haben die meisten hier gemeinsam ein großes liebevolles Herz, was auf die eine oder andere Weise gebrochen wurde…. Die Gründe warum die einzelen Menschen sich entschieden haben für kurz oder lang in dieser Gemeinschaft außerhalb dem normalen Leben zu sein, sind erschreckend bis faszinierend….

 

Da haben wir gescheiterte Künstler, Frauen die zu früh Mutter waren, Alkoholiker, Vergewaltigungsopfer, Scheidungskinder wie auch Eltern, Opfer von Gewalt, Waisenkinder, überarbeitet Manager, Mensch die nicht arbeiten wollen, Leute mit riesigen Egos und ebenso welche ohne jedes Selbstwertgefühl…….. und genauso komplex wie ihre Lebensschulen, so sind die Reaktionen jedes Einzelnen. Einige Wenige suchen nach Heilung und Frieden durch Yoga. Erschreckend ist der Drogenkomsum unter den jungen Leuten hier. Kiffen scheint Gang und Gebe zu sein und Alkohol eine seichtet Variante… Schlimmer die Leute, die Pilze, Klotaps und crystal meth zu sich nehmen. Vorallem crystal meth wird von vielen Leuten als die Schlimmste Droge der Welt deklariert und an Tagen wie heute, zu erfahren, dass jemand, den ich eigentlich sehr gerne mag dieses Zeug komsumiert und es wohl gerade hier in Kalani der Renner seinen soll, lässt mich stark fragen, was mache ICH hier??

 

Warum hat mich Gott an diesen Ort geschickt? Vielleicht um zu erkennen, welch ein wundervolles Leben ich habe und zu sehen, dass mancher Zweifel, der mich plagt mir gegenüber oder meinem Leben, Nichts im Vergleich zu dem Elend ist, was neben all den schönen Dingen auch Teil dieser Gemeinschaft ist. Ich bete für jeden hier, dass er sein Glück und seinen Frieden finden möge und bin glücklich darüber, dass diese Gemeinschaft mit seinen Dramen und die Welt der Amerikaner nur eine kurze Station für mich ist! Ich werde mich weiterhin auf all die wundervollen und positiven Dinge hier in Hawaii konzentrieren, denn die Dingen, denen man seine Gedanken schickt, die kommen zu einem. Und damit jetzt keiner Beunruhig ist 😉 ich habe einige wundervolle Leute, die um mich rum sind, z.b. Radha und Julia, die mit mir zusammen auf dem Foto zu sehen sind:

 

 

Noch kurz zum Titel dieses Artikels, pu´a hawaiianisch für Blüte, habe ich in Gedenken an die Lotosblüte gewählt. Im Yoga wird die Lotosblüte viel verwendet, denn sie hat die Eigenschaft eine wundervolle reine Blüte zu bilden, egal, wie verschmutzt ihr Teich auch seinen mag. 😉

 

Also ich freue mich riesig auf euch alle Zuhause meine Freunde, meine Familie, meinen Bruder und meinen Freund! Vermiss euch!

 

p.s. auf einem meiner Trips hab ich endlich gute Schildkrötenfotos machen können!! Die Schildkröten haben die ganze Zeit versucht auf den Felsen, der 1m von mir entfernt war, zu klettern und die kleinen Muscheln von da abzuknabbern 🙂

 

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